Mittwoch, 22. Mai 2013
6. August 2018 - 16:57 - Lucy
Endlicht da! Nachdem Antoine uns bei Andorra abgesetzt hat, sehr zum Leidwesen Jos, haben wir uns, mitten in der Nacht an die Autobahn gestellt und den Daumen hochgehalten, bis uns ein netter lieber Opa, mit einer noch netteren, lieberen Oma uns aufgegabelt hat. Da wir in Antoines Auto mehr mit fahren, flirten und singen beschäftigt waren, waren wir bei den alten vorwiegend mit schlafen beschäftigt. So vorwiegend, das wir als wir um 5 Uhr morgens ankamen, und uns mit reichlich selbstgebackenem Kuchen beladen, von unseren neuen Großeltern verabschiedeten, unsere Sachen nur schnell in der nächsten Herberge ablieferten und uns auf Erkundungstour machten. Als erstes fuhren wir mit dem Zug auf den Mont Serrat, ein eigentlich pflanzen reicher Berg, der aber durch die echt witzig aussehenden, schroffen, länglichen Felsen etwas karg wirkt. Oben drauf steht ein Kloster, was eigentlich nicht besonders hübsch ist, aber in dieser Basilika steht die schwarze Madonna, die irgendeine Schutzpatronin darstellen soll. Außerdem stehen dort viele Werke von zum Beispiel El Greco. An sich interessiert mich Kunst ja nicht, aber manche Bilder waren wirklich schön, musste irgendwann sogar unsere Queen of sceptism Claire zugeben. Aber das Beste, weshalb ich überhaupt hier rauf wollte, war die Aussicht. Und Wikipedia hatte nicht gelogen, man sah die ganze Stadt. Es war echt wunderschön, aber da es jetzt schon 4 Uhr war, gab ich Luz' Boxhieben nach und ließ mich hinunter ziehen. Danach bummelten wir noch ein wenig abseits des Touristenstroms herum, fanden süße, kleine Gässchen, leckere Tapas und letztendlich auch den Weg zu unserer Herberge, von der ihr ganz sicher keine nähere Beschreibung wollt.

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