Donnerstag, 23. Mai 2013
12. August - 17:43 - Josephine
Ich bin aaaaufgeregt! Jaaaa, allerdings oder wie heißt das auf Kopenhagisch? Ha, ha, kleiner Scherz am Rande, aber leider kann keine von uns Dänisch. Endlich haben wir Lissabon mit seinem Kunstmuseum und Strand und typischen Touri-Sachen hinter uns gelassen und sind auf dem Weg nach Stooockhoolm! Besser gesagt in die Freistadt Christiana. Eher so im Hippie-peace-style auf'm ehemaligen Militärgelände. Okay, DAS passt nicht so ganz, aber sonst... Was ich so gelesen habe. Drogen müssen wir uns ja nicht gleich kaufen, aber es ist auf jeden Fall eine Reise Wert. Reisen tun wir übrigens ausnahmsweise mal angenehm. Flugzeug. I ♥! Das hatten wir vorher schon gebucht. Jaa, wir können auch alles andere als spontan sein... Wir ham jetzt auch wieder ein Zelt, ich hab die andren dazu gezwungen, so eine Herberge wie in Barcelona will ich nicht noch mal erleben. Ich mach ja echt viel mit und so..aber das wir kein eigenes Badezimmer hatten ging zu weit. Zumindest bei einer HERBERGE!

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Mittwoch, 22. Mai 2013
9. August - 13:55 - Claire
Eins steht fest, die portugiesischen Strände sind toll! Von meinem Handtuch aus beobachte ich Lucy, Jo und Luz beim windsurfen. Am Anfang haben wir uns alle ziemlich dumm angestellt, aber mittlerweile halten wir uns schon relativ lange auf den Brettern. Ich habe nur eine kurze Pause gemacht, um ein paar Fotos zu schießen, da mache ich schon seit Anfang der Reise, damit ich nachher ein Fotoalbum (oder zwei) zusammen kriege.

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8. August - 17:31 - Claire
Ich sitze grade auf einer Bank im Museu National de Arte Antiga, mir gegenüber hängen 12 Bilder (8 Große, 4 Kleine) in drei Reihen übereinander. Auf jedem der Bilder ist irgendwas zu sehen, was mich stark an die Bilder aus einer Kinderbibel erinnert, allerdings viel teuer und älter ist. Wie man für so etwas viel Geld bezahlen kann, verstehe ich nicht so ganz, wie man sich so etwas angucken, geschweige denn ins Schlafzimmer hängen kann (da bekommt man ganz sicher Albträume!) habe ich auch noch nicht verstanden. Na ja, jedenfalls hat Lucy uns hierher geschleppt, aber so toll wie sie dachte fand sie es dann doch nicht. Meine Meinung? Lang-wei-lig! Die Bilder in Barcelona waren um Meilen besser! Dabei hat der Tag so gut angefangen. Nach unserem mehrstündigen Einkaufsbummel durch Rua dos Franqueiros, Rua da Prata, Rua Augusta und der Avenida da Liberdade am Vormittag, sah das Gelbe Gebäude mit den vielen Verzierungen und dem Garten mit den vielen Statuen ganz vielversprechend aus. Okay, manche Bilder sind auch total okay, ein paar sogar ziemlich schön, aber nach 1 Stunde reichts auch mal, oder? Leider dauert die Führung noch etwas.. Morgen geht’s an den Strand, vielleicht können wir sogar surfen, das wird bestimmt lustig.

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7. August 2018 - 15: 17 - Luz
Nachdem wir im ca. Abstellkammer großen Zimmer im Gammelhostel „Bei Sergio“ aufgewacht sind, haben wir unsere Rucksäcke nach etwas Essbarem abgesucht, denn das Frühstück dort schmeckte abscheulich. Gestärkt mit zwei halbvertockneten Brötchen sind wir also zur Haltestelle vom total überfüllten Reisebus ohne Klimaanlage gelaufen, der uns zu dieser Autobahnraststätte gebracht hat. Hier gibt es funktionierende Toiletten und überteuertes Fingerfood, mit dem wir uns jetzt vollstopfen.

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6. August 2018 - 16:57 - Lucy
Endlicht da! Nachdem Antoine uns bei Andorra abgesetzt hat, sehr zum Leidwesen Jos, haben wir uns, mitten in der Nacht an die Autobahn gestellt und den Daumen hochgehalten, bis uns ein netter lieber Opa, mit einer noch netteren, lieberen Oma uns aufgegabelt hat. Da wir in Antoines Auto mehr mit fahren, flirten und singen beschäftigt waren, waren wir bei den alten vorwiegend mit schlafen beschäftigt. So vorwiegend, das wir als wir um 5 Uhr morgens ankamen, und uns mit reichlich selbstgebackenem Kuchen beladen, von unseren neuen Großeltern verabschiedeten, unsere Sachen nur schnell in der nächsten Herberge ablieferten und uns auf Erkundungstour machten. Als erstes fuhren wir mit dem Zug auf den Mont Serrat, ein eigentlich pflanzen reicher Berg, der aber durch die echt witzig aussehenden, schroffen, länglichen Felsen etwas karg wirkt. Oben drauf steht ein Kloster, was eigentlich nicht besonders hübsch ist, aber in dieser Basilika steht die schwarze Madonna, die irgendeine Schutzpatronin darstellen soll. Außerdem stehen dort viele Werke von zum Beispiel El Greco. An sich interessiert mich Kunst ja nicht, aber manche Bilder waren wirklich schön, musste irgendwann sogar unsere Queen of sceptism Claire zugeben. Aber das Beste, weshalb ich überhaupt hier rauf wollte, war die Aussicht. Und Wikipedia hatte nicht gelogen, man sah die ganze Stadt. Es war echt wunderschön, aber da es jetzt schon 4 Uhr war, gab ich Luz' Boxhieben nach und ließ mich hinunter ziehen. Danach bummelten wir noch ein wenig abseits des Touristenstroms herum, fanden süße, kleine Gässchen, leckere Tapas und letztendlich auch den Weg zu unserer Herberge, von der ihr ganz sicher keine nähere Beschreibung wollt.

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Mittwoch, 15. Mai 2013
5. August 2018 - 16:24 - Luz
So, jetzt sitzen wir hinten in einem kleinen französischen Renault, nur Josephine sitzt vorne bei Antoine und flirtet. Ihr „Bekannter“, den sie gestern in der Disko kennengelernt hat, fährt uns das erst Stück nach Barcelona. Den Rest fahren wir per Anhalter. Unsere Sachen (außer dem allernötigsten) mussten wir fluchtartig verlassen, weil die Polizei uns erwischt hat, als wir gerade eingepackt haben. Beim Zelten neben dem Eiffelturm.. Aber jetzt geht’s nach Barcelona

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5. August 2018 - 12:13 - Josephine
Mit verschlafenen Augen habe ich realisiert, dass ich mich eigentlich darauf freuen müsste endlich auf den Eiffelturm zu stehen und Paris von oben zu genießen. Verschlafen, weil ich gestern nachdem ich mit meinen Freundinnen 2 Stunden durch die wunderschönen Boutiquen von Paris gelatscht bin, noch eine Nacht mit den andren in einer Pariser Disko durch gemacht habe. Ich habe auch jemanden kennen gelernt, denn die Pariser sind echt charmant (und süß).
Notes:
Paris:
-Eiffelturm
-Café
-Zelten beim Eiffelturm
-Shoppen
-Disko

(Das zu meiner Verteidigung: Luz sagt ich soll nicht in jeder Stadt jemanden kennen lernen, weil ich sonst zu viele Verbindungen habe)

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3. August 2018 - 24:33 - Claire, Josephine, Luz
Tschüss Family-Wir haun' jetzt ab in Richtung Welt! Der erste Eindruck der Welt ist leider ein bisschen kalt, LED-beleuchtet, ratternd und klein. In den ungemütlich harten Betten des Nachtexpresses nach Paris konnte keiner von uns schlafen, deshalb ist Lucy erst auf den Boden umgezogen und tapert jetzt seit einer Stunde schnarchend durch die Abteile. Wir anderen hocken auf dem Tisch und schreiben über Claires Smartphone in den Blog.

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Über die Reise
Drei Freundinnen und ich machen als Schulprojekt einen Blog zu einer Weltreise.
Das ganze ist fiktiv, also nicht wirklich passiert, was aber logisch ist, da es 2018 spielt...
Natürlich wurden auch die Namen geändert
Viel spaß beim Lesen!!

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